Meine Philosophie
Meine Arbeit mit den Pferden
Nicht das Pferd ist für den Reiter da, sondern der Reiter für das Pferd.
Kinder, Jugendliche und Erwachsene lernen den Pferdesport oft rau und schroff kennen. Sogar in den hochrangigen Olympiakreisen fallen noch Sätze wie; „Hau mal richtig, hau mal richtig drauf“.
Doch das muss nicht so sein. Seinem tierischen Gegenüber auf Augenhöhe zu begegnen, birgt so manchen Schlüsselmoment in sich. Denn nicht alle Menschen erfahren von Kindesbeinen an, einen sanftmütigen Umgang. Doch Umgang formt Mensch und Tier.
In der Natur eines Pferdes liegt die Bewegung. In der Wildnis laufen Pferde weite Strecken über Stock und Stein. Heutzutage können wir diesem Bedürfnis unserer Vierbeiner allerdings nur bedingt gerecht werden. Umso wichtiger ist es, dass wir unseren Pferden einen fairen Umgang und gesunde, vielseitige Bewegung, als auch artgerechte Haltung ermöglichen. Viel zu oft hört und sieht man, dass das reiterliche Können auf Kosten der Pferde geschult wird.
Die Arbeit mit Pferden ist eben nicht nur Bewegung für uns Menschen, sie ist vielmehr auch eine Schulung von ethnischen Werten. Motivation, Selbstreflexion, Geduld und Wissen bilden eine unerschütterliche Basis in der Arbeit mit Tieren.
Mit gymnastizierender Arbeit, anatomisch mitdenkenden Konzepten, vielseitigem Bewegungsangebot und positiver Verstärkung kann man die hohe Kunst des Reitens auch ohne Druck und Zwang erreichen. Zugunsten unserer Pferde, da anatomisch korrekte Bewegung die Leistungsfähigkeit und Gesundheit unserer geliebten Vierbeiner steigert.
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Der Wandel der Zeit geht an keinem spurlos vorbei, so ist auch die Gesundheitsbranche für Mensch und Tier dabei, sich neu zu ordnen. Man kommt weg von der Symptombe-handlung und begibt sich in die Ursachenforschung. Auch Tierhalter sind zunehmend sehr bemüht Ihrem geliebten Vierbeiner die bestmögliche Haltung und Behandlung zukommen zu lassen. Dabei geht es nicht nur um die Bereitschaft neue Wege einzuschla-gen, sondern auch um die Fähigkeit anderen Lebewesen auf Augenhöhe
zu begegnen.
Vermehrt suchen auch wir Menschen, in der Natur, einen Rückzugsort für Ruhe und Geborgenheit. Dies muss aber nicht unabdingbar bedeuten, sich im kompletten „Nichts“ wieder zu finden. Vielmehr wird die überschaubare Freizeit, mit neuer Wertschätzung geschmückt und oft reichen uns wenige Stunden im Freien, um die Sorgen des Alltags ein wenig verblassen zu lassen. Gerade Kinder haben den Stadtlärm satt und wollen Tiere nicht nur in TV und Büchern sehen. Nein, sie wollen mit allen Sinnen dabei sein, denn Kühe gibt es nicht in lila, weiß.